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Was ist lüften?

Nach einem langen, kalten Winter ist es zu empfehlen, den Rasen zu lüften. Der optimale Zeitpunkt dafür sind die Frühjahrsmonate zwischen April und Mai, denn dann ist der Frost vollständig aus dem Boden verschwunden. Die Belüftung der Grasnarbe erfüllt eine wichtige Funktion: Sie verhindert, dass sich schädliche Staunässe bildet, lockert zu dichte Böden auf und schenkt dem Rasen neue Vitalität.

Ein häufiges Problem ist in diesem Zusammenhang auch Rasenfilz, denn er verhindert, dass die Grasnarbe genügend Luft und Sonnenlicht erhält. Das bedeutet, dass das Regenwasser kaum bis an die Wurzeln gelangen kann und diese somit mit zu wenigen Nährstoffen versorgt werden. Es ist deshalb ratsam, den Rasenfilz, der sich aus Moos, Unkraut und welkem Gras zusammensetzt, umgehend im Frühling zu beseitigen.

Zur Beseitigung von Rasenfilz ist die Verwendung eines Rasenlüfters nützlich, doch er ist nur bei regelmäßiger Nutzung wirklich sinnvoll. Er verfügt über spezielle Bügel aus Drähten, welche Moos und Rasenschnitt aus dem Boden kämmen und sollte deshalb als zusätzliche Pflege mehrfach im Jahr verwendet werden. Ist ein Rasen zum Beginn der neuen Saison stark verfilzt, bietet sich zunächst eine Vertikutierung an. Verwenden Sie hierfür einen Vertikutierer mit scharfen Messern, welche den Rasenfilz zuverlässig abschneiden, so dass er nur noch herausgekämmt werden muss. Wichtig: Die Wurzeln dürfen dabei nicht beschädigt werden – stellen Sie also sicher, dass der Vertikutierer nur wenige Millimeter tief in den Boden eindringt. Auch muss eine Vertikutierung sowohl längs als auch quer erfolgen, damit der Rasen optimal „gereinigt“ wird. Der Rasenfilz kann anschließend auf dem Komposthaufen entsorgt werden. Es ist übrigens nicht schlimm, wenn der Rasen etwas durcheinander aussieht, denn so ist er hervorragend auf die Belüftung vorbereitet.


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