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Wie behandle ich kahle Stellen im Rasen?

Ein Rasen sieht dann am schönsten aus, wenn er sich in sattem Grün zeigt und dicht gedeiht. Kahle Stellen sind das Grauen vieler Gartenbesitzer, denn er wirkt abgenutzt und ungepflegt. Am besten behandeln Sie dieses Problem mit einer neuen Aussaat – doch zuerst sollte geklärt werden, ob lediglich die entsprechende Stelle behandelt oder der ganze Rasen neu angesetzt werden soll. Letzteres ist insbesondere dann die bessere Lösung, wenn sich im gesamten Garten kahle Stellen finden, die sich kaum noch ausbessern lassen. Handelt es sich nur um einzelne kleine Flächen, genügt es dagegen, sie während der Saison nachzusäen. Die einzige Voraussetzung dafür ist ein frostfreier Boden, der genügend Wasser erhält.

Idealerweise findet die Nachsaat im Frühjahr statt, allerdings kann sie auch bis in den Herbst hinein stattfinden, sofern die Witterung dies zulässt. Sind kahle Stellen vorhanden, bietet sich dafür Regenerations- oder Reparatursaatgut an. In diesem Saatgut sind für gewöhnlich unterschiedliche Weidegräser enthalten, die sich besonders gut regenerieren zu können.

Für jeden Quadratmeter Rasen sollten etwa 50 Gramm Regenerationssaatgut eingeplant werden, das so gleichmäßig wie möglich auf dem Boden verteilt werden sollte. Wer die Menge nicht gut abschätzen kann, kann das Saatgut alternativ auch mit etwas Sand vermischen, damit es besser sichtbar wird. Nachdem es verteilt worden ist, kann es mit Schaufeln festgedrückt und direkt bewässert werden. Auch in den folgenden Tagen und Wochen ist es wichtig, den Rasen regelmäßig mit Wasser zu versorgen, bis er auskeimt.
Sehr wichtig ist, die kahlen Bereiche für etwa einen Monat nicht zu betreten, damit die zarten Keime in Ruhe gedeihen können. Ein Schnitt sollte erstmalig stattfinden, wenn der neue Rasen eine Höhe von 10 cm erreicht hat. Verwenden Sie dafür ein Mähwerkzeug mit sehr scharfen Klingen, die einen sauberen Schnitt durchführen, damit keine Pflanzen ausgerissen werden.


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