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Wie oft sollte man Düngen?

Leidet ein Rasen unter Nährstoffmangel, zeigen sich mit der Zeit Unregelmäßigkeiten: Kahle Flächen, übermäßiger Moos- oder Kleewuchs und Unkraut können ein Zeichen dafür sein, dass dem Boden etwas fehlt. Auch wenn sich das Gras nicht mehr in sattem Grün zeigt, trocken wirkt und nur spärlich nachwächst, stimmt der Nährstoffhaushalt des Rasens nicht. Aus diesem Grund ist regelmäßiges Düngen von großer Bedeutung. Die wichtigsten Nährstoffe für einen gesunden Rasen sind Phosphor, Kalium und Stickstoff – sie alle sind in hochwertigen Rasendüngern enthalten.

Wichtig ist jedoch auch die Häufigkeit: Handelt es sich bei Ihrem Rasen um einen reinen Zierrasen, der bislang noch keine Unregelmäßigkeiten oder Probleme aufgewiesen hat, genügt es, die Düngung zwei Mal im Jahr durchzuführen. Eine Langzeitdüngung sollte erstmalig im Frühling durchgeführt werden – ideal ist die Zeit zwischen April und Mai, wenn der Frost nachgelassen hat. Eine weitere Düngung kann dann später im Juli erfolgen.

Ist ein Rasen bereits belastet, dann sollte drei bis vier Mal pro Jahr eine Behandlung mit Langzeitdünger erfolgen – wie beispielsweise im April, Mai und August. Grundsätzlich gilt: Je abgenutzter und belasteter das Gras ist und je höher es genutzt wird, desto mehr Nährstoffe benötigt der Boden, um die Schäden wieder selbst reparieren zu können. Zusätzlich kann im Herbst eine weitere Düngung erfolgen, die einen hohen Gehalt an Kalium enthält. Auf diese Weise ist der Rasen optimal auf den kalten Winter vorbereitet. Bedenken Sie außerdem, dass Gräser, die sich stets im Schatten befinden, mindestens drei Mal pro Jahr gedüngt werden sollten, denn auch Bäume entziehen dem Boden lebenswichtige Nährstoffe.


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