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Wie trocken sollte der Rasen beim Vertikutieren sein?

Prinzipiell kann ein Rasen immer dann vertikutiert werden, wenn kein Bodenfrost vorhanden ist – idealerweise erfolgt diese Maßnahme also zwischen März und November.
Trockenheit im Boden ist dabei von Vorteil, denn bei zu feuchtem Boden gestaltet sich das Vertikutieren schwieriger und bringt die Gefahr mit sich, dass die Grasnarbe mit herausgerissen wird. Es ist unvermeidlich, beim Vertikutieren einzelne Rasenpflanzen mit auszureißen. Ist zusätzlich noch durch eine Überwucherung ein Teil der Pflanzen von alleine abgestorben, wird der Rasen nach dem Vertikutieren erst einmal zerwühlt und kahl wirken. Daher ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt für diese Behandlung auszuwählen – idealerweise geschieht sie dann, wenn der Rasen sich am besten von alleine regenerieren kann.

Ist der Rasen größtenteils gesund und normal gepflegt, lässt er sich in den Herbstmonaten erneut auflockern. So ist er bestens für den nächsten Frühling vorbereitet und kann dann ohne vorherige Belastung problemlos wachsen. Wenn der Rasen allerdings bereits sehr verwachsen ist und der Rasenfilz sich verdichtet hat, sollten Sie die Vertikutierung in den Sommermonaten durchführen. Auch hier ist wichtig: Der Rasen darf noch nicht zu trocken sein, denn dann ist er geschwächt und übersteht das Vertikutieren nicht unbeschadet. Die zweite Vertikutierung sollte im Herbst stattfinden.


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